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Belastungs-EKG (Ergometrie)

Das Belastungs-EKG wird auch als Ergometrie bezeichnet. Hierbei wird mit Hilfe eines Fahrradergometers die körperliche Leistungsfähigkeit unter ansteigender Belastung ermittelt. Während der Belastungs-Untersuchung werden insbesondere Beschwerden, das Blutdruck- und Herzfrequenzverhalten sowie eine EKG Aufzeichnung registriert. Aus der Untersuchung können Hinweise für eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels gewonnen werden. Darüber hinaus lässt die Ergometrie eine Bewertung der Blutdruckregulation sowie des Trainingszustands zu. Die Fahrradergometrie führen wir wie beim normalen Fahrradfahren in aufrechter Position durch. Zur EKG-Ableitung werden 10 Saugelektroden auf dem Oberkörper des Patienten angelegt. Die Blutdruckmessung erfolgt über eine Manschette am Oberarm. Alle zwei Minuten wird die Belastungsintensität um 25 bis 50 Watt gesteigert. Während der gesamten Untersuchung messen wir Blutdruck, Herzfrequenz und leiten ein EKG ab. Belastet wird bis zum Erreichen der sogenannten submaximalen Ausbelastungs-Herzfrequenz oder zum Auftreten von Beschwerden bzw. bis zur Erschöpfung. Patienten wird empfohlen Turnschuhe und eine Sporthose zur Untersuchung mitzubringen, um bequem sportfähig zu sein. Soweit nicht anders vereinbart sollten die Medikamente am Untersuchungstag ganz normal eingenommen werden.